Andreas Helgstrand auf Blue Hors Matiné (DEN) bei der WM 2006

Dieses Paar wurde nach dem Gewinn von Einzel-Silber 2006 mit dieser elektrisierenden Darbietung zu einem Pop-Medley berühmt, für die es 81,5 % erhielt. Das riesige Aachener Publikum konnte nicht widerstehen, im letzten Teil mitzumachen, als diese bezaubernde Stute perfekt im Takt zu ihrer Lady Marmalade-Musik über die Mittellinie ging.

Isabell Werth auf Gigolo (GER) bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta

Bei der Einführung der Dressurkür in das Programm der Olympischen Spiele war es diese Kür, die Isabell Werth ihre erste – und bis heute einzige – olympische Einzel-Goldmedaille einbrachte, als sie sich mit dem legendären Gigolo mit 76,6 % gegen ihre Erzrivalin Anky van Grunsven durchsetzte und Gold gewann. Sie setzte den Standard für Grand Prix Kürs, mit einem Soundtrack, der das Pferd wirklich hervorhebt und eine Geschichte erzählt, anstatt nur als Hintergrundmusik zu dienen.

Edward Gal auf Totilas (NED) bei Olympia 2009

Wer könnte diese weltrekordverdächtige Kür von Edward Gal und dem einzigartigen Totilas vergessen? Der legendäre schwarze Hengst zeigte eine Leistung, die niemand in der Dressurwelt je zuvor gesehen hatte, und begeisterte die Richter mit 92,3 %, womit er sich mit 10 % Vorsprung an die Spitze der Wertung setzte.

Laura Bechtolsheimer auf Mistral Højris (GBR) bei den Olympischen Spielen 2012 in London

Wahrscheinlich eine der am besten choreographierten und passendsten Kürvorführungen aller Zeiten, diese Darbietung von Großbritanniens Laura Bechtolsheimer (jetzt Tomlinson) und Mistral Højris brachte ihnen 84,339% und individuelle olympische Bronze ein. Das eingängige König der Löwen-Medley passt zu „Alf“ wie die Faust aufs Auge, und Lauras Emotionen und ihr Stolz auf ihr Pferd beim letzten Halt sind eine wahre Augenweide.

Anky van Grunsven auf Salinero (NED) bei den WEG 2006

Sie ist seit langem als „Königin der Kür“ bekannt und hat eine Fülle von herausragenden Kürvorführungen gezeigt, unter anderem mit ihrem Olympiasieger Bonfire. Aber dieses Stück von Salinero mit dem Titel L’Espirit Chanson, das von den niederländischen Komponisten Cees Slings und Victor Kerkhof komponiert wurde, ist vielleicht das beste von allen. Es enthält auch Ankys eigenen Gesang, der ihre Galopp-Halbe-Passage-Sequenz begleitet. Diese besondere Leistung brachte ihr 86,1 % und den Weltmeistertitel ein.

Carl Hester auf Nip Tuck (GBR) bei Olympia 2016

Diese komplizierte Kür wurde von Tom Hunt vertont und basiert auf Mr Selfridge. Eine Meisterklasse darin, wie man einen Grundriss nutzt, um die Stärken eines Pferdes wirklich zur Geltung zu bringen, und sie passte zu dem schrulligen „Barney“ am Boden, wobei der atemberaubende Schwierigkeitsgrad die Geradlinigkeit und das Talent des großen Wallachs für die versammelte Arbeit wirklich hervorhob. Er ist vielleicht nicht so extravagant wie viele andere Top-Pferde, aber allein die erste Mittellinie mit einer vollen Piaffe-Pirouette, einer Passage und einer doppelten Galopp-Pirouette hat einen hohen Wow-Faktor. 84,669% waren die Grundlage für den Sieg.

Juan Manuel Muñoz Diaz auf Fuego De Cardenas (ESP) bei der WEG 2010

Eine Kür voller Energie und spanischem Flair. Diese mitreißende Darbietung brachte dem Paar im riesigen Stadion von Kentucky stehende Ovationen und den fünften Platz mit 81,45 % ein. Die von Michael Erdmann komponierte Musik im spanischen Flamenco-Stil passte hervorragend zu diesem PRE-Hengst, und das begeisterte und lautstarke amerikanische Publikum war begeistert von Juans einhändigen Mittellinien.

Jessica von Bredow-Werndl auf TSF Dalera BB (GER) bei den Europameisterschaften 2019 in Rotterdam

Diese exquisite, neuere Darbietung, die Jessica ihre erste Einzelmedaille überhaupt einbrachte – Bronze, mit 89,107% – wird sicher in die Geschichte eingehen. Die wunderschöne Musik aus La La Land passt wirklich perfekt zu der großen, eleganten Stute und ihrer ebenso eleganten Reiterin, und die schiere Harmonie zwischen den beiden ist eine Freude zu sehen.

Charlotte Dujardin auf Valegro (GBR) bei den Olympischen Spielen 2012 in London

Und schließlich die wohl größte von allen! Charlotte und Valegro haben so viele umwerfende Freestyles gezeigt und sowohl 2013 als auch 2014 bei Olympia neue Weltrekorde aufgestellt, aber ihre glorreiche britische Leistung von London 2012 wird vielen immer am stärksten im Gedächtnis bleiben. Nachdem sie Großbritannien bereits zu historischem Mannschaftsgold geführt hatten, verblüfften sie die Zuschauer im Greenwich Park mit ihrer denkwürdigen Kür zu Land of Hope and Glory und dem Glockenschlag von Big Ben, um 90,089 % zu erreichen und Olympiasieger zu werden.

Wir veröffentlichen das Horse & Hound Magazine auch während der Coronavirus-Pandemie wöchentlich und halten horseandhound.co.uk mit allen aktuellen Nachrichten, Features und mehr auf dem Laufenden. Klicken Sie hier, um Informationen über Zeitschriftenabonnements (sechs Ausgaben für £6) und den Zugang zu unserem Premium-Inhalt H&H Plus online zu erhalten.

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.