Im 2. Korinther Kapitel 11 setzte Paulus seinen zweiten Brief an die christliche Gemeinde in Korinth mit einigen Warnungen vor Irrlehrern fort.

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Paulus‘ Warnung vor Irrlehrern

Paulus sagte den Korinthern, er sei besorgt, dass sie von der zielstrebigen Hingabe an Christus, die er sie während seiner Zeit dort gelehrt hatte, abkommen könnten. Seine Befürchtung war, dass sie auf andere Prediger hören würden (er nannte sie falsche Apostel), die behaupteten, Anhänger Jesu zu sein, die aber versuchten, sie etwas anderes zu lehren als die Wahrheit, die Paulus selbst ihnen gepredigt hatte.

Erwartung unehrlicher Prediger

Paulus warnte die Korinther, vor diesen falschen Predigern auf der Hut zu sein, und sagte ihnen, sie sollten nicht auf deren müßige Prahlerei hören, was ihre Autorität anbelangt, im Namen der Kirche zu predigen. Paulus erinnerte sie auch daran, dass sie sich nicht wundern sollten, dass manche Prediger unehrlich sind, denn selbst Satan tarnt sich als Engel des Lichts, um Menschen zu verführen, ihm zu folgen.

Paulus sagte ihnen, dass er zwar immer dafür gesorgt habe, dass er ihnen nicht zur Last falle, dass aber diese falschen Prediger erwarten, dass sie von ihren Anhängern unterstützt werden und ihnen gehorchen.

Paul bestätigt seine Botschaft

Paul sagte in 2. Korinther Kapitel 11, dass das, was er sie über Jesus und die Kirche gelehrt habe, die Wahrheit sei. Er sagte, dass, auch wenn er kein so großartiger Redner war wie diejenigen, die er als „Superapostel“ der Kirche bezeichnete, sein Wissen und seine Überzeugungen ebenso wahr waren. Auch wenn er sich ihnen gegenüber bescheiden gab, sagte er, sie sollten nicht an seiner Wahrheit und seiner Vollmacht, im Namen Jesu zu sprechen, zweifeln.

Paulus spricht von seinen Referenzen

Paulus bekräftigte in 2. Korinther Kapitel 11 seine Liebe zur Gemeinde in Korinth und gab ihnen mehrere Beispiele für die Behauptungen, die falsche Prediger aufstellen würden, um ihre Autorität zu beweisen. Er sagte ihnen, dass er dasselbe über sich selbst sagen könne – dass sie Hebräer, Israeliten, Nachkommen Abrahams und Diener Christi seien.

Paulus sprach dann von seinen Zeugnissen. Er sagte, wenn sie von den Zeugnissen der Irrlehrer beeindruckt seien, sollten sie wissen, dass Paulus mehr gelitten habe als jeder dieser falschen Prediger im Namen Christi. Auch habe er härter gearbeitet, sei mehr inhaftiert worden, sei ausgepeitscht, geschlagen und gesteinigt worden, habe Schiffbrüche und ständige Gefahr erlitten.

Paulus fuhr fort, dass er körperlich gelitten habe – Hunger, Durst, Kälte und Erschöpfung – und geistig, weil er sich Sorgen um die Gemeinden gemacht habe, die er mit aufgebaut habe. Tatsächlich waren es seine Schwächen, auf die er am meisten stolz war, weil sie zeigten, dass es Christus war, der stark ist und der durch Paulus wirkte.

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2 Korinther 11 (King James Version)

1 Ich wünschte, ihr könntet mich ein wenig in meiner Torheit ertragen, und ihr könntet mich ertragen.

2 Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch einem Manne verlobt, damit ich euch Christus als keusche Jungfrauen darstelle.

3 Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so auch eure Gedanken von der Einfalt, die in Christus ist, verdorben werden.

4 Denn wenn der, der kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so könnt ihr ihn wohl ertragen.

5 Denn ich glaube, dass ich kein bisschen hinter den allerhöchsten Aposteln zurückgeblieben bin.

6 Aber wenn ich auch ungehobelt bin in der Rede, so doch nicht in der Erkenntnis; sondern wir sind unter euch in allen Dingen durch und durch offenbar gemacht worden.

7 Habe ich ein Vergehen begangen, indem ich mich erniedrigt habe, damit ihr erhöht werdet, weil ich euch das Evangelium Gottes umsonst gepredigt habe?

8 Ich habe andere Gemeinden beraubt und Lohn von ihnen genommen, um euch zu dienen.

9 Und als ich bei euch war und gebraucht wurde, war ich niemandem etwas schuldig; denn was mir fehlte, haben die Brüder, die aus Mazedonien gekommen sind, geliefert; und in allem habe ich mich gehütet, euch zur Last zu fallen, und so will ich mich auch halten.

10 Wie die Wahrheit Christi in mir ist, so soll mich niemand hindern, mich in den Gegenden von Achaja zu rühmen.

11 Wozu? weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es.

12 Was ich aber tue, das will ich tun, damit ich denen, die sich rühmen wollen, die Gelegenheit abschneide, damit sie gefunden werden wie wir.

13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich für Apostel Christi ausgeben.

14 Und es ist kein Wunder; denn der Satan selbst wird in einen Engel des Lichts verwandelt.

15 Darum ist es kein großes Ding, wenn auch seine Diener verwandelt werden als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.

16 Ich sage abermals: Niemand halte mich für einen Narren; und wenn es anders wäre, so nehmet mich doch als einen Narren an, auf daß ich mich ein wenig rühme.

17 Was ich rede, das rede ich nicht nach dem Herrn, sondern gleichsam töricht, in dieser Zuversicht des Rühmens.

18 Da sich viele nach dem Fleisch rühmen, will auch ich mich rühmen.

19 Denn ihr leidet gern Narren, da ihr selbst weise seid.

20 Denn ihr leidet, wenn euch jemand in Knechtschaft bringt, wenn euch jemand verschlingt, wenn sich jemand an euch vergreift, wenn sich jemand erhebt, wenn jemand euch ins Angesicht schlägt.

21 Ich spreche von Schmach, als ob wir schwach wären. Wo aber jemand kühn ist (ich rede töricht), da bin auch ich kühn.

22 Sind sie Hebräer? so bin ich. Sind sie Israeliten? so bin ich. Sind sie Abrahams Same? so bin ich.

23 Sind sie Diener Christi? (Ich spreche wie ein Narr) Ich bin mehr; an Mühen mehr, an Schlägen über das Maß, an Gefängnissen häufiger, an Todesfällen oft.

24 Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge erhalten, außer einem.

25 Dreimal wurde ich mit Ruten geschlagen, einmal wurde ich gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag bin ich in der Tiefe gewesen;

26 oft auf Reisen, in Gefahren des Wassers, in Gefahren der Räuber, in Gefahren durch meine eigenen Landsleute, in Gefahren durch die Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern;

27 in Mühsal und Schmerzen, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Nacktheit.

28 außer dem, was draußen ist, was täglich auf mich kommt, die Sorge für alle Gemeinden.

29 Wer ist schwach, und ich bin nicht schwach? wer ist beleidigt, und ich brenne nicht?

30 Wenn ich mich rühmen muss, so will ich mich dessen rühmen, was meine Schwachheit betrifft.

31 Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der in alle Ewigkeit gesegnet ist, weiß, dass ich nicht lüge.

32 In Damaskus hielt der Statthalter unter dem König Aretas die Stadt der Damaszener mit einer Besatzung, um mich zu ergreifen.

33 Und ich wurde durch ein Fenster in einem Korb an der Mauer hinabgelassen und entkam seinen Händen.

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