Die Behandlung der Tracheomalazie / Bronchomalazie hängt weitgehend von ihrem Schweregrad, der genauen Lage, der Ursache und dem endoskopischen Bild ab.

Die Behandlung kann mehrere Monate dauern und ist eine der schwierigsten chronischen Erkrankungen der gesamten Atemwege. Die Erkrankung kann die proximale (obere) oder distale (untere) Luftröhre mit oder ohne bronchiale Beteiligung betreffen. Die lange distale Tracheobronchomalazie ist schwieriger zu behandeln.

Milde Fälle verbessern sich mit der Zeit. Liegt die Ursache in einer Kompression der Luftröhre durch ein großes Gefäß oder eine Masse im Brustkorb, werden die Chirurgen eine Operation erwägen. Liegt keine solche äußere Ursache vor, erfolgt die Behandlung mit einer Maske und positiver Atemwegsbeatmung oder CPAP. Mit Hilfe der Maske wird Luft in die kollabierten Atemwege gepresst, um die Lunge mit Sauerstoff zu versorgen. Der Zeitraum, für den dies erforderlich ist, ist variabel und hängt vom Patienten ab.

Tracheostomie-bedingte Schwächungen werden am besten durch einen chirurgischen Eingriff (Trachealresektion und Anastomose) behandelt.

Für Patienten, die sich außerhalb der Schweiz aufhalten, wird ein systematischer Plan für die Nachsorge erstellt, der die lange Reisedistanz und die Versicherungspolitik der einzelnen Länder berücksichtigt.

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