Das Thema Vielfalt in Management- und Nicht-Management-Teams und seine Vorteile für Unternehmen gibt es nun schon seit einigen Jahren. Und das aus gutem Grund. Heute gehen wir der Frage nach, wie sich Vielfalt auf das Outsourcing von Dienstleistungen auswirkt und wie sie sowohl für Kunden als auch für Dienstleister einen neuen Geschäftswert schaffen kann.

Das Thema Vielfalt ist ein wichtiges Thema im Outsourcing. Seit vielen Jahren beschäftigen Dienstleister und insbesondere Facility-Management-Dienstleister eine sehr heterogene Gruppe von Mitarbeitern. Reinigungsdienste zum Beispiel sind bereits sehr vielfältig, und beim IT-Outsourcing werden seit vielen Jahren Talente aus vielen verschiedenen Ländern eingesetzt, um ihre Dienstleistungen zu erbringen.

Heute sind auch die Kundenorganisationen vielfältiger geworden, so dass das Thema Diversity für beide Seiten gleichermaßen wichtig ist. Hier sind die drei Gründe dafür:

Vielfalt schafft eine kulturelle Passung zwischen Kunden und Dienstleistern

Im Rahmen von Outsourcing-Projekten prüfen Unternehmen zunehmend die kulturelle Passung zwischen der eigenen Organisation und potenziellen Dienstleistern. Je mehr zwei Organisationen kulturell übereinstimmen, desto größer ist die Chance auf eine erfolgreiche Outsourcing-Beziehung.

Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass im Hinblick auf das Outsourcing die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Menschen Werte und Kultur teilen und zur anderen Organisation passen, wenn sie sich in Dimensionen wie Hautfarbe, Behinderung und Rasse entsprechen. Mit anderen Worten, ein vielfältiger Dienstleister passt eher zur Kultur des Kundenunternehmens als ein nicht vielfältiges Unternehmen.

Eine weitere wichtige Dimension, die in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen ist, ist der Wechsel der Mitarbeiter. Bei den meisten Facility-Management-Outsourcing-Verträgen wechseln die Mitarbeiter zum Dienstleister. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die vertragliche Zusammenarbeit am meisten gefährdet ist.

Mehrere Studien haben einen direkten Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit der Integration und dem langfristigen Erfolg des Vertrags nachgewiesen. Je vielfältiger also der Dienstleister ist, desto größer ist die Chance, dass neue Mitarbeiter erfolgreich integriert werden.

Vielfalt minimiert das Gesamtvertragsrisiko

Die Wahl eines Dienstleisters mit einer vielfältigen Belegschaft minimiert das Risiko bei der Leistungserbringung und damit das Gesamtvertragsrisiko – und das aus mindestens drei Gründen. Erstens hat eine vielfältige Belegschaft eine geringere Mitarbeiterfluktuation und geringere Fehlzeiten. Das bedeutet weniger Unterbrechungen des täglichen Dienstes und ein geringeres Risiko des Scheiterns aufgrund mangelnder Abdeckung bei Abwesenheit der Mitarbeiter. Der zweite Grund, warum Vielfalt zu einer höheren Vertragsstabilität führt, ist die Personalbeschaffung. Das Unternehmen kann auf einen größeren Pool von Talenten zurückgreifen, die Einstellungskosten sind niedriger und verfügbare Stellen können schneller besetzt werden.

Der dritte Grund, warum die Vertragsabwicklung mit einem vielfältigen Outsourcing-Anbieter besser ist, liegt in der besseren Mitarbeiterbindung während der Übergangszeit. Es ist gut dokumentiert, dass ein erfolgreicher Übergang zu einem erfolgreichen Vertrag führt, und wie bereits erwähnt, je vielfältiger der Dienstleister ist, desto eher kann er die neuen Mitarbeiter erfolgreich einbeziehen und integrieren.

Die Vielfalt verbessert die soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR)

CSR beinhaltet mehr als nur korrektes Handeln in Bezug auf freiwillige Initiativen, ethische Werte, Menschen, Gemeinden und die Umwelt. Es geht auch um die Verbesserung des Endergebnisses.

Die Wahl des Dienstleisters, den ein Unternehmen in einer Outsourcing-Situation auswählt, hat nicht nur Auswirkungen auf die Servicequalität seiner Facility-Management-Leistungen, sondern auch auf seine gesamte CSR-Bilanz.

Auch wenn die CSR-Bilanz innerhalb eines Landes und länderübergreifend noch nicht standardisiert ist, beziehen viele Kunden die ausgelagerten FM-Mitarbeiter in ihre CSR-Bilanz ein, um echte Transparenz zu schaffen, auch wenn diese Mitarbeiter nicht mehr für das Unternehmen arbeiten. Die Wahl des Facility-Management-Anbieters kann daher für die CSR-Gesamtrechnung von Bedeutung sein – vor allem, wenn diese Dienstleistungen einen relativ großen Anteil am Gesamtunternehmen ausmachen.

Sind Sie neugierig, mehr darüber zu erfahren, wie Vielfalt einen geschäftlichen Mehrwert schaffen kann? Lesen Sie unseren Blogbeitrag: Warum Unternehmen die Vielfalt am Arbeitsplatz fördern müssen und unser kürzlich veröffentlichtes White Paper: Eine vielfältige Führung führt zu höheren Gewinnen.

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